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By Helmut Signon

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I m März 40 war Antonius m i t 200 Schiffen von Ägypten aus gestartet, u m zuerst einmal i n Italien selbst Truppen auszuheben. Trotz der Abwehr durch Einheiten des Octavius gelang Antonius die Einnahme von Sipontum (heute S. M a r i a d i Siponto i n Apulien). Die von Agrippa geführten Legionäre weigerten sich einfach, gegen einen Feldherrn wie A n tonius zu kämpfen. Nach einigem H i n und Her wurde Sipontum aber wieder von Agrippa besetzt. Immerhin war die Situation derart, daß die Feldherren auf die Stimmung der Truppe Rücksicht nehmen mußten.

Wer war die maßgebliche Persönlichkeit auf der anderen Seite? Wie hat man miteinander verhandelt? Wurden Geschenke ausgetauscht? Forderte Agrippa Geiseln oder gab es v o n vornherein ein partnerschaftliches Vertrauen aufgrund der Erfahrungen, die Caesar schon mit dem Ubierstamm gemacht hatte, und von denen der 53 eine oder andere Langgediente i n der Agrippa-Truppe dem Befehlshaber berichten konnte? Wie gestaltete sich die Begegnung mit den blonden ubischen Frauen, nachdem die Legionäre am Ende ihres langen Marsches durch Gallien am Rhein für ein paar Wochen ein Feldlager bezogen?

Sie kreuzten sich nach einem genau fixierten Raster i n rechten Winkeln. Das ist die Limitation, die auch heute noch i n vielen Straßenzügen Kölns sichtbar ist. Dieses Netz auf dem Land war der erste A k t der agrippeischen Gründung am Rhein. Erst dergestalt vermessenes Land ließ sich rechtlich besitzen und liegenschaftlich auf- und zuteilen. I n dieses Netz eingeschrieben wurde auch der Umriß der Ubierstadt. Das Oppidum Ubiorum soll — man hat jedenfalls keine andersartigen Hinweise gefunden - v o n Anfang an i m wesentlichen die riesigen Ausmaße der späteren Colonia i m Barbarenland gehabt haben, ein unregelmäßig konturiertes Viereck von 96,8 Hektar Fläche.

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